Nachhaltigkeit im Büro

Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt mich nun schon seit längerem in meiner Freizeit. Nach und nach versuche ich, an allen Ecken zu schrauben und mich stets mit Blick auf die Umwelt weiterzuentwickeln. Das Ganze beginnt beim Wocheneinkauf, endet bei der Reiseplanung und ist gar nicht so schwer 🙂
Da ich einige Stunden meiner Woche im Büro verbringe, ist der Nachhaltigkeitsgedanke auch hierher übergeschwappt. Während meines Praktikums, über welches ich auch einen Beitrag verfasst habe, habe ich mich intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt. Nun möchte ich euch meine Top 3 Tipps vorstellen 🙂

Umweltfreundliches Drucken

Auch wenn wir heutzutage einen Großteil unserer Arbeit bei valantic mit digitalen Programmen und Tools lösen können, kommen wir manchmal um ein Stück Papier nicht herum. Bevor ich persönlich ein Dokument ausdrucke, frage ich mich stets, ob dies wirklich notwendig ist oder ob es eine Alternative dafür gibt.
Manchmal gibt es leider keinen Ausweg. In diesem Fall drucke ich fast immer doppelseitig – Das reduziert die Umweltbelastung schon um rund 40% 🙂 Außerdem kann es ratsam sein, die Schriftart abzuändern, wenn dies möglich ist. Zu den sparsamsten Schriftarten gehören beispielsweise „Century Gothic“ oder „Garamond“. Da freut sich nicht nur die Umwelt, sondern auch der Geldbeutel, denn dadurch verbrauchst du bis zu 50% weniger Tinte 🙂

Umweltfreundliches Lüften

Wer kennt es nicht: Das stets geöffnete Fenster, das für frische Luft sorgt. Gerade im Winter und Sommer kann dieses problematisch werden, da der Temperaturunterschied zwischen innen und außen mit Heizungen oder Klimaanlagen ausgeglichen wird. Eine Folge hiervon ist ein erhöhter Energieverbrauch.
Um diesen zu umgehen, bietet sich das Stoßlüften an. Dabei ersetzt man das stets geöffnete Fenster mit vier regelmäßigen Lüftungsphasen, die je nach Jahreszeit kürzer oder länger ausfallen. Nachfolgende Grafik zeigt euch ein paar ungefähre Richtzeiten:

Vier Mal am Tag sollte für diese Zeiten gelüftet werden.

Mülltrennung – häufige Fehler

Caritas Box

Die Grundlagen der Mülltrennung dürften mittlerweile ziemlich Jedem bekannt sein. Leider schleichen sich hier und da immer mal wieder ein paar False-Friends ein:

– Benutzte Taschentücher, Kassenbons und Fahrkarten gehören in den Restmüll (und nicht ins Papier)

– Beschmutzte Pappe wie Pizzakartons oder Kuchenverpackungen gehören auch in den Restmüll

– Druckerpatronen dürfen nicht im Restmüll entsorgt werden. Diese kann man häufig auf Wertstoffhöfen oder über den Hersteller wieder abgeben. Außerdem haben wir bei valantic in Magdeburg eine Caritas-Box, in welcher Druckerpatronen gesammelt und für den guten Zweck gespendet werden.

Eine kleine Sünde in dieser Hinsicht ist der One-for-all-Büro-Mülleimer, in welchem ein bunter Mix aus Schmierzetteln, Plastikverpackungen und leeren Kugelschreibern landet. Natürlich ist der kurze Weg sehr bequem, leider aber nicht besonders umweltfreundlich. Der kurze Weg in unsere Küche mit verschiedenen Mülleimern ist für mich nicht nur eine gute Tat für’s Gewissen, sondern auch eine kurze Bildschirm- und Sitzpause. 🙂
Die wenigsten Probleme mit der Mülltrennung hast du natürlich, wenn du so wenig Müll wie möglich produzierst. Auch das klingt schwerer, als es in vielen Fällen ist.

Mein kleines Fazit

Hab‘ keine Angst, dich neuen Herausforderungen zu stellen – meist scheinen sie größer, als sie am Ende sind 🙂 Es ist nicht wichtig, in allen Punkten perfekt zu sein, denn jede kleine Tat zählt und hilft der Umwelt 🙂

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