Arbeiten bei valantic: Die ersten Tage

In den vergangenen Monaten haben wir wieder einige Studenten als neue Mitarbeiter bei uns begrüßen dürfen. Michele, Sebastian und Patrick haben sich an ihre ersten Tagen zurückerinnert und uns an diesen teilhaben lassen. Jetzt berichten sie über ihre Erfahrungen zum Thema: Wie ist das Arbeiten bei valantic und wie laufen die ersten Tage ab?

Unsere neuen Mitarbeiter und Verfasser des Blog-Beitrages: "Arbeiten bei valantic: Die ersten Tage"
Das sind unsere neuen Mitarbeiter: Michele, Sebastian und Patrick (v. links)

Micheles Start als Fachübersetzer

Trotz der hohen Anzahl an Schulungsstunden haben Vielfalt, Spaß und informative Erläuterungen in meinen ersten zwei Wochen bei valantic nicht gefehlt.  Ich bin vielen neuen Gesichtern begegnet und alle Kollegen haben mit ihrem individuellen Stil, ihren Kompetenzen und Erfahrungen eine freundliche und angenehme Atmosphäre geschaffen. So habe ich direkt zu Beginn meiner Arbeit bei valantic verschiedene Rollen und Aspekte des Unternehmens kennen lernen dürfen. Ich habe einen ersten Überblick über die Kernprodukte und Prozesse erhalten, firmeninterne Verwaltungssoftwareprodukte erklärt und zwischendurch auch Witze erzählt bekommen. 
Es ist das erste Mal, dass ich als Werkstudent eingestellt bin und allgemein in einem Unternehmen als Technischer Redakteur/Fachübersetzer arbeite. Direkt mit 8 Stunden/Tag anzufangen war besonders in der ersten Woche herausfordernd. Zum Glück hat die Marketing-Abteilung aber einen super tollen Kaffeevollautomaten, der es erleichtert und angenehmer macht, mehrere Stunden Arbeit am Tag zu bestehen.  

Ich bin auch über die firmeninterne Organisation begeistert und dass die meisten Prozesse automatisiert und digitalisiert sind. Das ist ja der Vorteil, in einer Softwarefirma zu arbeiten. 🙂
Bis jetzt habe ich die meiste Zeit im Büro mit der Lektüre von Redaktionsrichtlinien und der Bearbeitung von Aufgaben zur Vorbereitung auf das Verfassen von Handbüchern verbracht. Ich muss zugeben, dass meine Lieblingslektüre bis jetzt das Buch „How to write that f***ing manual“ von Marc Achtelig war. Der ungewöhnliche Titel sagt schon etwas über den Inhalt aus. Ein Handbuch zu schreiben ist nicht immer lustig, was aber nicht heißt, dass es keinen Spaß machen kann. 🙂 
Für die Zukunft wünsche ich mir, noch mehr Mitarbeiter kennenzulernen. Früher oder später möchte ich auch italienisches Essen zur Arbeit mitbringen und damit die Gelegenheit nutzen, um mit verschiedenen Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. 

Sebastians erste Tage als Softwareentwickler

Ich bin Sebastian und Informatik-Student an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg. Da ich mich auch privat sehr für das Programmieren und Entwickeln von Software interessiere, habe ich mich bei valantic für einen Nebenjob als Softwareentwickler beworben. 
Während der ersten Tage im Unternehmen wurde mir natürlich viel gezeigt und erklärt. Zwei weitere neue Mitarbeiter und ich wurden beispielsweise durch das gesamte Bürogebäude geführt und allen vorgestellt. In den nächsten Tagen gab es weiterhin Einführungsgespräche und viele Schulungen, die mir das Unternehmen und deren Tätigkeiten näher gebracht haben. In der mir zugeordneten Abteilung angekommen, habe ich zusammen mit einigen Kollegen meinen eigenen PC eingerichtet: Updates, wichtige Software, etc. Wie man es kennt, gab es hierbei immer wieder Probleme oder etwas funktionierte nicht. Doch diese Erfahrung hat mich schnell mit meinem neuen Team verbunden und am Ende hat auch alles geklappt. 😊

Nach der Einarbeitung durfte ich auch schon selbstständig am Quellcode interner Anwendungen arbeiten. Dazu gehört das Einlesen und Verstehen des Codes, das Finden und Beheben von Bugs, das Schreiben von Unit-Tests und das Durchführen von Performance-Tests. Nicht nur das Arbeiten am Quellcode selbst, sondern auch das drumherum kam nicht zu kurz. Ich lernte, wie man gefundene Bugs im System anlegt, wie die Dokumentationen für die Anwendungen strukturiert und zu finden sind und wie ich meine Änderungen am Programm-Code im Repository ablege und neue Versionen der Anwendungen kompiliere, damit andere diese nutzen können.  

Neben meinem neuen Arbeitsplatz hat mich auch das Drumherum sehr positiv überrascht. So wird uns Mitarbeitern beispielsweise eine Küche mit Kühlschrank, Mikrowelle, Kaffeemaschine und allem, was man sonst noch in einer Küche erwartet, geboten. Auch Getränke werden vom Unternehmen bereitgestellt und da fast jeden Tag irgendwer Kuchen mitbringt oder es eine Rundbestellung gibt, muss hier niemand verhungern oder verdursten. 😊 Im Dezember gab es sogar einen Adventskalender mit Schokolade für jeden Mitarbeiter – Hier findest du übrigens einen Artikel zur Weihnachtszeit bei valantic. Auch außerhalb der Arbeitszeit werden von valantic einige Aktivitäten angeboten: Von Spieleabenden, über gemeinsame Sport-Events, bis hin zum Treffen auf dem Weihnachtsmarkt, um gemeinsam einen Glühwein zu trinken, ist alles dabei. 

Insgesamt fühle ich mich bei valantic sehr wohl. Alle Mitarbeiter, mit denen ich bisher zu tun hatte, sind sehr nett und hilfsbereit. Ich fühle mich nie allein gelassen und werde Schritt für Schritt an die Arbeit herangeführt. Von Seiten der Firma wird man mit allem versorgt, was man während der Arbeitszeit benötigt. So kann ich mich immer gut auf die Arbeit konzentrieren . Ich werde hier auch das Praktikum im Rahmen meines Studiums abschließen und hoffe auch sonst, noch eine Weile hier weiter arbeiten zu können. 

Patricks Einstieg als Softwaretester

Ich bin Patrick, studiere Wirtschaftsinformatik, und arbeite seit Dezember als Werkstudent im iQbonds-Team von valantic als Tester mit.

Es geht los.
Bei den Gedanken an einen ersten Arbeitstag kamen mir schnell auch folgende Assoziationen in den Sinn: Aufregung, Fettnäpfchen, ganz viele neue Gesichter und noch viel mehr Namen. Um die Fettnäpfchen sollte ich herumkommen, aber der Aufregung entkam ich nicht. Es war eine wunderschöne winterliche Atmosphäre auf meinem Arbeitsweg, der über die Elbe durch die kleinen Straßen des Werders führte. Mit jedem Meter, dem ich valantic näher kam, schlug mein Herz etwas schneller. Eine gesunde Aufregung erfasste meinen Körper von den Zehen bis zu den Ohren. Ich war gespannt, welche neuen Aufgaben mich als Softwaretester erwarten würden.

Ankommen.
Dann wurde ich in den kleinen Raum der Personalabteilung geführt. Nicht allein, denn mit mir fingen gleichzeitig auch zwei weitere Studierende bei valantic an. Das halbierte meine Aufregung. Beim Rundgang durch die Räumlichkeiten bekam ich so gut wie jeden Mitarbeiter zu Gesicht. Einige der Anwesenden erkannte ich sogar von meinem Uni Campus wieder. Und es fiel mir auf, dass jedes Büro ein Meer an Pflanzen bereithielt. Hier schienen also Leute mit einem grünen Daumen zu arbeiten. 🙂 Wichtiger noch: Es war eine gute Stimmung wahrzunehmen, die mich sofort ankommen ließ. Aus dem letzten bisschen Aufregung wurde die Freude darüber, angekommen zu sein.

Dazugehören.
Dann führte der Weg zu meinem Platz. Eine flinke Kollegin stöpselte noch eine neue Tastatur an den Rechner an und drückte mir ein Headset in die Hand. Es folgte eine kurze Vorstellungsrunde in einem kleineren Kreis. Die Freude stieg weiter, denn auch hier saßen Kolleginnen und Kollegen, die mir sympathisch waren. Wir sind alle per Du. Anfangs ungewohnt, lernte ich als Neuzugang schnell die Vorteile kennen: Ich hatte sofort das Gefühl ein Teil des Teams zu sein. Das motiviert!

Mitmachen.
Wenn etwas in meinem Büro die Anzahl der Pflanzen noch übertraf, dann die Anzahl der Bildschirme. Und diese haben auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung. Ich war, und bin es immer noch, tief beeindruckt über die hohe Komplexität unserer Software für den Bondhandel und von meinen Kollegen, die alles auf diesen vielen Bildschirmen im Blick haben, was für mich noch unüberschaubar aussieht. In der ersten Zeit testet auch eher iQbonds den Tester als umgekehrt. Was zählt, ist: Durchbeißen. 🙂 Jede meiner Fragen zu der Bedienung, dem Bondhandel oder der Arbeit des Softwaretesters wurde durch meine Kollegen meisterhaft beantwortet. Und das mit einer Geduld, bei der die Vermutung nahelag, sie warteten nur darauf, dass ich ihnen eine Frage stellen würde, sodass sie mir etwas Neues zeigen konnten. So lernt man echt schnell dazu.

Begeisterung.
Was mich nach wie vor am meisten begeistert ist, dass wir mit unserer Software genau jene intensiven Berechnungen durchführen, für die Computer ursprünglich erfunden wurden. Bei aller Komplexität bleibt also ein Höchstmaß an Transparenz erhalten.

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