Meine Bachelorarbeit bei valantic – Teil 1

Eigentlich…

Bild von Tessa

…wollte ich meine Bachelorarbeit an der Uni schreiben. Als mein Praktikum im August bei valantic anfing, sollte das nichts mit meiner Bachelorarbeit zu tun haben. Das Thema hatte ich schließlich schon in der Tasche und auch einen Professor an der Uni, der das Ganze betreuen wollte. Aber dann kam es (Gott sei Dank!) anders.

Die Themenfindung

Als sich mein Praktikum dem Ende neigte, meldete ich mich bei dem vermeintlichen Betreuer meiner Bachelorarbeit an der Uni. Er hatte mir ein paar Wochen zuvor noch einmal bestätigt, dass er meine Arbeit betreuen würde. Doch dann kam plötzlich der Rückzieher: „Da in diesem Semester so viele Studierende ihre Abschlussarbeit an unserem Lehrstuhl schreiben, sind wir personell völlig ausgelastet. Leider können wir deine Arbeit deshalb nicht betreuen.“
Und dann stand ich da, zwei Wochen bevor ich die Arbeit beginnen wollte und durfte bei Null anfangen, denn das ausgewählte Thema war natürlich auch vom Lehrstuhl.

Da ist dann der erste Impuls … in Panik zu verfallen … naja und danach überall zu schauen, wo man schnellstmöglich ein neues Thema herbekommen könnte. Da ich mich in meinem Praktikum bei valantic sehr wohl gefühlt hatte, fragte ich auf meiner Suche auch – allerdings mit wenig Hoffnung – bei meinem Teamleiter nach. Es wurden ein paar Überlegungen angestellt aber letztendlich wurde leider kein geeignetes Thema, das zu meinem Computervisualistikstudium gepasst hätte, in der Abteilung gefunden.

Aber Gott sei Dank…

…. hat das Unternehmen ja nicht nur eine Abteilung und Gott sei Dank hatte ich einen unglaublich engagierten Teamleiter! Dieser nahm mich nämlich an die Hand und zog mit mir von Abteilung zu Abteilung um ein Thema für meine Bachelorarbeit bei valantic zu finden, bis wir schließlich fündig wurden.
Die Abteilung SITEE entwickelt eine Software, die Bankmitarbeitern einen Mehrwert aus anfallenden Handelsdaten generieren soll. Dabei spielen auch Visualisierungen dieser Daten eine wichtige Rolle. Plötzlich stand ein Thema im Raum, das perfekt auf meine Studienrichtung zugeschnitten war und mit dem ich mich sogar noch viel besser identifizieren konnte als mit dem Thema, das ich vom Lehrstuhl der Uni bekommen hätte. Es war ein Traum.

Der Schreibprozess

Ein Betreuer an der Uni wurde direkt gefunden. Die Formalien waren schnell abgewickelt und so konnte ich nahtlos am Tag nach Beendigung meines Praktikums in der neuen Abteilung anfangen. Um mich im Team zu begrüßen gingen wir erst einmal alle zusammen zum Bowling. 🙂
Dann ging die Arbeit los. Die ersten Wochen verbrachte ich größtenteils mit Recherche. Nach dem das theoretische Konzept der Arbeit dann im Dezember trotz diverser Weihnachtsmarktbesuche und Weihnachtsfeiern doch genau im Zeitplan fertig gestellt werden konnte, wurde es den Betreuern vorgelegt. Diese schienen auf Anhieb keine großen Einwände zu haben also konnte das neue Jahr direkt mit der Einarbeitung in die Software und der Implementierung starten.


Vor der Programmierung hatte ich am meisten Angst, da ich mich in meinem Studium immer weitgehend davor gedrückt hatte. Mit der Script-Sprache hatte ich allerdings schon ein bisschen Erfahrung und letztendlich war alles halb so schlimm, besonders durch die Hilfe meiner Kollegen, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite standen. Nichtsdestotrotz stolpert man immer über die eine oder andere Hürde, deren Bewältigung ich dann zwischendurch mit einer Runde selbstgebackenem Kuchen für alle feierte. 🙂 Insgesamt verlief der Implementierungs- und Schreibprozess doch sehr reibungslos.

Mein Rückblick

Ich habe von November an 30 Stunden die Woche mit dem Recherchieren, Konzipieren, Implementieren und Schreiben meiner Bachelorarbeit bei valantic verbracht. Dabei konnte ich aktiv am agilen Softwareentwicklungsprozess des SITEE Teams teilnehmen und viele Erfahrungen für mein späteres Berufsleben sammeln, die ich mit dem ursprünglich angedachten Thema der Uni nie hätte sammeln können. Ich war zu keinem Zeitpunkt mit der Arbeit allein, konnte jederzeit Fragen stellen und auf Hilfe zurückgreifen. Durch die Arbeit im Büro konnte ich mich außerdem bestimmt konsequenter und disziplinierter auf die Arbeit konzentrieren als ich es zu Hause getan hätte. Ich hatte ein tolles Team, sowohl in während meiner Bachelorarbeit als auch im Praktikum davor und bin immer noch begeistert davon, wie sehr sich hier für mich eingesetzt wurde.

Meine Bachelorarbeit habe ich diese Woche fertig gestellt und ich selbst bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich werde sie Ende dieser Woche an der Uni einreichen. Drückt mir die Daumen!

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