Laufend ins Wochenende

Das bin ich, Patrick

Freitagnachmittags werfe ich mich in meine Sportklamotten, schnüre meine Laufschuhe und fahre mit dem Rad entlang der Elbe zum Treffpunkt des valantic Lauftrainings am idyllischen Klosterbergegarten. Ein paar Kolleginnen und Kollegen warten schon gespannt, andere sind noch unterwegs, heißt es. Trainer Uwe begrüßt jeden Ankommenden mit einem Lächeln. Wir sind ein bunter Haufen, vereint durch unsere Arbeit und dem Spaß am Laufen.

Aufwärmen mit ABC ist das A und O

Bevor man läuft, sollte man sich richtig aufwärmen. Bisher habe ich die ersten 500 Meter dazu einfach etwas langsamer zurückgelegt, bevor ich dann in mein übliches Lauftempo gewechselt bin. Diese gemütliche Spezialtechnik lasse ich bei Uwes Frage in die Runde, wie wir uns bisher aufgewärmt haben, lieber unerwähnt. Andere haben fundierte Kenntnisse hierzu, „Lauf-ABC“ fällt als Begriff. Ich bin Analphabet, denke ich.

Kein Training wird ohne dieses systematische Aufwärmen beginnen. Die ersten Aufwärmübungen dürften für die Parkbesucher*innen um uns herum etwas seltsam aussehen. Wir beginnen unseren Kopf zu kreisen, jeder gedanklich in seine Bewegung vertieft, ich lausche dem Rascheln der Blätter um mich herum. Die Arme und Hüfte folgen. Es sieht witzig aus, aber sorgt für eine wichtige Lockerung des Körpers. Nach weiteren Dehnübungen folgen kleine Laufabschnitte mit dem Fokus auf verschiedene Muskeln. Mal ist es eine fast springende Bewegung, mal ein Getippel. Es braucht etwas Zeit, aber danach sind wir aufgewärmt für einen erfolgreichen und verletzungsfreien Lauf.

Ab in den Süden

Der zweite Teil des Trainings ist jedes Mal etwas anderes. Mal dürfen wir uns im Sprintrennen an einer Steigung duellieren, mal werden die zahlreichen Treppenstufen im Klosterbergegarten in unsere Laufstrecke integriert und es gilt auch die Arme aktiv für den Vortrieb zu nutzen, um sie erfolgreich zu erklimmen. Heute steht dagegen ein Lauf durch den sommerlichen Rotehornpark auf dem Programm. Ziel ist die Südspitze, der Startschuss fällt.

Den beliebten Rotehornpark teilen wir uns an diesem sonnigen Freitagnachmittag natürlich mit Familien, Spaziergänger*innen, den ersten Studierenden, die aufs Wochenende anstoßen, und anderen Laufenden. Die Gruppe bleibt zusammen, denn schnell ist ein gemeinsames Tempo gefunden. Uwe „springt“ derweil von einem zum anderen und fragt nach, wie es läuft, mit dem Laufen, gibt Tipps und beantwortet Fragen zur Technik. Tapfer schlagen wir uns durch die aufgestaute Hitze, drehen an der markanten Südspitze, und halten noch einmal durch bis zum Startpunkt ohne an Tempo einzubüßen. Nach kurzer Verschnaufpause folgen ein paar Dehnübungen, die einem Zeit geben, etwas abzukühlen. „Wie hat es euch gefallen?“, erkundigt sich unser Trainer und blickt in glückliche Gesichter. Lobende Worte, wichtige Erkenntnisse, aber vor allem „es hat Spaß gemacht“ summieren die heutigen Erfahrungen.

Ein Kommentar

  1. Lena-Marie said:

    Cooler Artikel 🙂 Hat auf alle Fälle Spaß gemacht mit euch!

    11/09/2020
    Reply

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