2 Jahre Studentin bei valantic in Magdeburg – ein kleiner Rückblick

Das bin ich, Antonia.

Vor fast genau zwei Jahren begann mein erster Arbeitstag als Studentin bei valantic in Magdeburg. Es war nicht nur mein erster Arbeitstag hier, sondern auch im Allgemeinen der Start in meinen ersten „richtigen“ Job.
Dementsprechend aufgeregt war ich, als ich mich mit dem Aufzug auf den letzten Metern zu meinem neuen Arbeitsplatz befand. Ich muss zugeben: Mit der Zeit sind vermutlich ein paar Erinnerungen verloren gegangen, aber an eines erinnere ich mich auf jeden Fall. Die herzliche Aufnahme in der Personalabteilung und ein paar Minuten später auch in meinem zukünftigen Team – dem Marketing.

Alles begann mit ein paar Events und Gimmicks für unsere Mitarbeitenden

Meine ersten Arbeitstage starteten im September. Jeder, der schonmal einen September bei uns im Marketing erlebt hat weiß: Die Sonne scheint zwar und eigentlich möchte man noch gar nicht an die kalten Tage denken. Aber trotzdem bricht langsam aber sicher das verrückte Weihnachtschaos aus. 🙂 Adventskalender, Weihnachtsfeier, Baumschlagen, Weihnachtskarten und Lebkuchen sowie noch ein paar Wandkalender für das nächste Jahr. Zwischen den ganzen kreativen Ideen und komplizierten Excel-Bestelllisten kann man schnell mal den Überblick verlieren. Aber spätestens, nachdem man den ganzen Spaß einmal selbst (mit-)betreut hat, weiß man, wofür sich die ganze Arbeit lohnt. Glückliche Gesichter, schöne Erinnerungen und das ein oder andere Stück Schokolade, das über geblieben ist 🙂

Ziemlich schnell ging es dann mit gebrandeten Artikeln weiter

Nachdem sich der erste Weihnachtstrubel etwas beruhigt hat, durfte ich mich nach und nach auch der Recherche und Gestaltung von Werbeartikel für Messen sowie interne und externe Events widmen. RFID-Karten, Laufshirts, Notizbücher und und und. Oft besuchten uns Kolleg*innen im Büro und staunten über die vielen Kartons und Pakete, dessen Inhalte nach und nach unsere Lagermöglichkeiten im damaligen Büro sprengten. Ganz besonders sind mir zwei Artikel im Kopf geblieben. Die Shirts für die Kids einer AG, die an der First Lego League teilgenommen haben und unsere Softshell-Jacken, welche wir als kleines Dankeschön für unsere Mitarbeitenden anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Firma vorbereitet haben.

Die Shirts waren mein erstes Projekt, bei welchem ich mich selbst mit Photoshop und Illustrator ausprobieren durfte. Am Anfang war ich ziemlich verwirrt von den Adobe-Produkten. Aber heute bin ich unendlich dankbar, dass mir stets solche Aufgaben zugetraut wurden und mir die Zeit gelassen wurde Neues auszuprobieren. Nach und nach wurde ich dann immer fitter mit den Programmen und konnte so hier und da unserem Grafiker kleine Layout-Aufgaben für Social Media oder unseren Blog abnehmen.

Knapp ein Jahr später, im Spätsommer/Herbst 2019, liefen die Vorbereitungen für unsere große Jubiläumsfeier auf Hochtouren. Wie schon angesprochen, waren wir auf der Suche nach *der* perfekten Softshell-Jacke. Nachdem wir eine kleine Vorauswahl auf Basis der Online-Bewertungen und Bilder getroffen und Muster zu uns schicken lassen haben, standen wir vor der Qual der Wahl. Selbstverständlich waren wir alle nicht einer Meinung – das wäre ja auch zu leicht gewesen. 🙂 Am Ende konnten wir uns dann aber doch auf ein Modell einigen. Und das trage ich bis heute immer wieder gern.

Meine absoluten Highlights: Die Events

Von ganz klein bis ganz groß. Von ganz sportlich bis ganz entspannt. Bei valantic habe ich so ziemlich alles erleben und (mit-)organisieren dürfen. Angefangen hat alles für mich mit einem gemeinsamen Besuch im Escape-Room mit den Kolleg*innen. Schlussendlich ging es immer weiter über gemeinsames Bowling, Badminton und unzählige Spieleabende. 🙂 Gerade am Anfang meiner Zeit als Studentin bei valantic waren die Events eine super Sache, um die neuen Kolleg*innen kennenzulernen und auch regelmäßig wiederzusehen. Denn als Werkstudentin ist man ja leider nicht jeden Tag im Büro.

Neben den vielen eher kleineren Events gab es aber auch solche, die einen etwas größeren Organisationsaufwand mit sich gebracht haben. Unter anderem die bereits angesprochene Jubiläumsfeier. Über ein halbes Jahr haben wir die Feierlichkeit geplant und am Ende waren wir alle super happy, das der Abend wie geplant abgelaufen ist. Gerade als ich die Bilder vom Jubiläum noch einmal angeschaut habe, macht es mich wieder unglaublich glücklich, die lächelnden Gesichter der Kolleg*innen zu sehen. 🙂 Es ist nicht immer leicht, den Geschmack von knapp 140 Personen zu treffen, aber ich glaube, mit dem Jubiläum haben wir einen guten Job gemacht. 🙂

Neben den Events für unsere Mitarbeitenden gab es auch solche, die wir beispielsweise für Kund*innen, Studierende oder ähnliche Zielgruppen organisieren durften. Auch das Turnier der Vereine, ein E-Sport-Turnier des Magdeburger E-Sport Vereins, hat unter anderem zu meinen Herzensprojekten gezählt. Obwohl ich selbst kaum Computerspiele spiele, hat es mir der E-Sport besonders angetan. Deshalb bin ich im privaten Bereich schon seit längerem in diesem Bereich hobbymäßig tätig und habe der Thematik auch schon die ein oder andere Hausarbeit gewidmet. So kam eins zum anderen und ich durfte gemeinsam mit einigen Kolleg*innen unseren Stand bei dem Turnier planen sowie schlussendlich auch zwei Tage vor Ort verbringen und unsere kleine Retro-Gaming-Ecke betreuen.

Und mit der Zeit wurde es immer vielfältiger

Auch wenn die gebrandeten Artikel und Events immer ein Bestandteil meines Arbeitsalltags waren, erwarteten mich mit der Zeit immer abwechslungsreichere Aufgaben. Von Google Ads über Videoprojekte bis hin zur Erstellung eines neuen Intranets und einer internen Community-Plattform im Rahmen des Lockdowns. Die Arbeit wurde auf jeden Fall nie eintönig! 🙂

Durch die Vielfalt hatte ich die Chance in alle möglichen Themenbereiche zu schnuppern und stets an meinen Aufgaben zu wachsen. Ein Profi war ich nämlich am Anfang in den meisten Bereichen wohl kaum. Auch wenn es hier und da am Ende nur für ein paar Basics reicht: Zumindest habe ich von einigen Begriffen, bei denen ich vor zwei Jahren nur Bahnhof verstanden hätte, heute schon einmal etwas gehört. Und ich glaube, das ist in vielen Situationen schon sehr viel wert. 🙂

Alles hat (leider) ein Ende

Puuhh… Es war gar nicht mal so leicht, sich an die letzten zwei Jahre zurückzuerinnern – bei allem, was ich in den Monaten erlebt habe. Und noch viel schwerer war es all das Erlebte in eine halbwegs überschaubare Länge zu bringen. 🙂 Natürlich gab es noch unzählige andere schöne Erinnerungen, aber ich glaube, alles zu nennen, hätte den Rahmen mehr als gesprengt.

Nachdem ich vor knapp 1 1/2 Monaten meine Bachelorarbeit abgegeben und somit meinen Abschluss in der Tasche habe, geht ein sehr prägender Abschnitt meines Lebens zu Ende. Das erste Mal in einer fremden Stadt leben. Das erste Mal einen eigenen Haushalt führen. Und das erste Mal einem festen Job nachgehen. Ich habe bei valantic wahrscheinlich den besten Studi-Job bekommen, den ich mir hätte vorstellen können. Flexible Arbeitszeiten, genügend Freiraum zum eigenständigen Arbeiten, Akzeptanz für eigene Ideen und die vielen coolen Benefits wie das kostenfreie frische Obst oder die Mitarbeitendenevents. 🙂

Nach meinen zwei Jahren ist es nun aber leider an der Zeit in die nächste Phase meines Lebens überzugehen. Schon in ein paar Wochen beginnt meiner neuer Job, und – wer hätte es nach dem Beitrag gedacht – er ist im Bereich des E-Sports. 🙂 Ich freue mich sehr auf das neue Kapitel und die vielen neuen Erfahrungen, die ich sammeln kann. Gleichzeitig bin ich aber auch unglaublich traurig darüber, mein jetziges Team bei valantic in Magdeburg zu verlassen.
Ich hatte eine tolle Zeit, an die ich mich wahrscheinlich noch in Jahren zurückerinnern werde. Danke für alles und jeden, der mich auf dem Weg begleitet hat! Und wer weiß, vielleicht sieht man sich irgendwann irgendwo mal wieder… 🙂

Ein Kommentar

  1. Roland Zenner said:

    Schön geschrieben. Ich habe deine Artikel gern gelesen, sie haben mich in Teilen an meinen Anfang 2008 bei der, damals noch, icubic AG erinnert. Alles Gute auf deinem weiteren Weg!

    12/11/2020
    Reply

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